Freiheit zum Aussteigen
– Freiheit zu neuem Leben
– Zur Kunst des Reisens
Wer nicht eingestiegen ist – kann nicht aussteigen
Eine Art Vorwort
Der Vorteil schriftstellerischem TätigSein gegenüber wissenschaftlicher Arbeit scheint mir folgender zu sein:
Ich kann genauso präzise mein Denken und Intuieren – mein Wahrnehmen und Fühlen in sinnvolle Worte kleiden, wie wenn ich um wissenschaftlich exakte Formulierungen ringe. Ich kann „descartisch“: Zweifeln und wie „Popper“: möglichst wertfrei und offen für das Ergebnis sein (Ergebnis meint: das Verifizieren oder Falsifizieren des in der experimentellen Hypothese: „Erwarteten“).
Aber ich muß nicht so um den Schein des Überprüfbaren buhlen – ich kann und darf ausdrücken, was als prägnante „Gestalt“ oder auch mal als diffuser „Komplex“ in meinem Geist und durch die Funktionen meiner Psyche und gemäß der Vernetztheit meiner „Nervenbahnen“ / des „assoziativen Cortex“ & der augenblicklichen „Situation“ emergiert und von den Filtern: „Vernunft“ & „Wille“ wie „Vorstellungskraft“ gestattet wurde.
Ich kann meine Erfahrung (meine Eindrücke / Empfindungen / Erkenntnisse – das mir „Bedeutsame“ / „Wesentliche“) frei: an Worte / bildnerische & musische Ausdrucks-Gesten binden. Ich als „Leib“ bin ein der Welt zugewandtes Ganzes. Mein „Ich“ nimmt sich selbst als ein agierendes & reagierendes wie „erleidendes“ Wesen (als Täter wie Opfer) wahr, als ein „Subjekt“ in „Relativität“ zu „Objekten“ & Vorgängen meines „Umfeldes“: „Ich schreibe / drücke mich aus –also bin Ich! Und da Ich bin, kann ich mich ausdrücken / schreiben!“
Als „freier Schriftsteller“ kann Ich – ohne beweisen / zerpflücken & in Statistiken / Formeln pressen zu müssen – Bedeutung in Form von: „Sense“ / „Mind“ („Sinn & Geist“), emergiert aus aneinander geperlten Assoziationen von Information meiner Innenwelt und aufeinander folgenden NervenBlitzen, in verbale und nonverbale Information wandeln / „codieren“.
Die Information, die ich gerne weitergeben möchte als „Zeichen“ und in „Symbolen“, entspringt der Sinnlichkeit meines Leibes & von „mir selbst“ aus meiner Position zur Welt und den inneren Prozessen (Abläufen & Vorgängen), die verdeckt („covered“) unter meiner Haut ablaufen. Ich lege in einem „EntäußerungsAkt“ meinen „Sinn“ offen dar und zeige das, was mir „bedeutsam“ / „wichtig“ / „essentiell“ ist (d.h. zur „Gestalt“ geworden ist).
Mein „Ich“ ist „übersummativ“, d.h. ich bin mehr als die Summe meiner Teile. „Ich“ lebe als ein Ganzes in Form meines Leibes zur Welt. In diesem „Ganz-Sein“ drückt sich meine Identität und Integrität aus. Mein „Gewordensein“ / „Dasein“ / „Gerichtetsein“ formt mich „selbst“ als ein individuelles (einzigartiges & abgegrenztes) Subjekt mit einer inneren Erfahrungswelt: der „Innenwelt“, die sich als Antwort auf meine ganz persönliche Art & Weise der Welt zu begegnen und von ihr getroffen zu werden herausgebildet hat.
Mein „Schreiben“ enthält die Information meiner individuellen „Übersummativität“. Letztere ist eine einzigartige & nicht wiederholbare (reproduzierbare) Qualität, die jeglichen Ein- wie Ausdruck individuell / persönlich färbt & unverwechselbar macht. Sie kennzeichnet meine „unsterbliche Seele“, solange sie in Erinnerung weiterer Generationen aktiviert bleibt. Somit bin „Ich“ auch ein „GeistWesen“, einerseits als Phänomen meines Geistes (eine „Repräsentanz“ meiner Selbst) wie auch als ein mögliches Relikt im Geist anderer Lebewesen oder in verbliebenen gestalterischen Spuren meines verbalen wie nonverbalen Tuns auf Objekten wie z.B. meine SchriftWerke, Fotos, meine Fußstapfen, die im Kalk versteinert wurden.
Als „bloßer“ Schriftsteller darf Ich es wagen: Gedanken / Vermutungen / Gefühle ohne „deduzierenden“ / „induzierenden“ Filter ausdrücken!! Ich bin berechtigt, unpräzise & unüberprüfbar zu sein, d.h. Ich darf – ohne mich in einem Experiment / einem wissenschaftlichen Dis-& Exkurs beweisen und überprüfbar machen zu müssen – „meinen“ !:
„Meine Meinung / Vermutung / Überlegung / Erfahrung / Ahnung / Intuition ist ……. und ich fühle / intuiere / memoriere dabei …….. indessen spürt sich mein „Leib“ in seiner Gestimmtheit / seinem Ein-/AusgerichtetSein / seiner Haltung und in seinem Standpunkt ……….. an!“
Das ist das „Dreigestirn“ der menschlichen „Erkenntnismöglichkeiten“ in Form eines „rekursiven“ (in sich geschlossenen & rückbezüglichen) Prozesses in Feedbackschleifen der Funktionen meiner Psyche (des Wahrnehmens / Denkens / Fühlens / Intuierens & Memorierens). In Folge dessen gewinnen Scheme – Schemata – letztlich Gestalten, herausgeschnitten aus der diffusen & komplexen Ganzheit der unmittelbaren Situation, an Bedeutung und Sinn, d.h. dem wahrgenommenen Objekt und Vorgang wird InformationsGehalt gegeben – es/er wird „vertraut“ gemacht im Verstehens-, Verständnis- und letztlich Erkenntnis-Prozess. Etwas zu verstehen bedeutet, daß ich einen neuen Fakt mir bewährten und vertrauten Mustern zu ordnen kann. Was aber nicht gleichzeitig bedeuten muß, daß ich für das Verstandene: „Verständnis“ haben muß. Der Akt des „Wahr-Nehmens“ und der „moralischen Einordnung“ als einen gültigen Wert für mich sind zwei Betrachtungs- / Verarbeitungs-Wege im Informationsverarbeitungs- & Erkenntnis-Prozeß.
Wichtig ist der Vorgang insofern für ein Subjekt, da „Vertrautes“ adäquate Aktion & Reaktion der Abstimmungs- / Anpassungs- / Kultur- & Arbeits-Leistungen eines Subjektes fördert, während „Unvertrautes“ / „Unverdautes“ zur Abwehr führt und durch das „GestimmtSein“ in Furcht & Angst gezieltes Erleben & Verhalten hemmt oder gar blockiert.
Ich sehe die „Schriftstellerei“ als eine Form von „Kunst-Schaffen“ an. Ich will möglichst gezielt einerseits: das „Innere Weltbild“ im Geist eines Objektes in Aufruhr bringen & die Psyche in ihren Funktionen anstoßen / aufrütteln & anderseits: zum zweckfreien Genießen / Meditieren anregen. Dazu gilt es: nicht nur die Regeln & Skripte & Umgangsformen allgemeiner Interaktion & Kommunikation zu verstehen und anwenden zu können, sondern auch den „Gestaltungs- & Wieder-Gestaltungs-Prozeß“ im Dialog bzw. „Polylog“: Künstler – Kunstwerk – Rezipient in seinen Konsequenzen für das „künstlerische Schaffen“ verwenden zu können.
Nicht nur beim „künstlerischen Schaffen / Gestalten“ sollte sich der Erkenntnis- & -Informationsverarbeitungs- Prozeß indessen optimal gestalten in einem „Oszillieren“ zwischen dem Herangehen an das Objekt / Sujet / an den gebotenen und vorgefundenen Inhalt (d.i. „Kontakt“) und dem Abstandnehmen von dem Objekt / Sujet / Inhalt (d.i. „Rückzug“) zur Analyse.
Im Verlaufe eines subjektiven Informationsverarbeitungsprozeßes wird die Information des Phänomens / des Inhaltes / des Sujet als innerer (durch die „Proprio- bzw. Intero-Sensorik“ vermittelt) und/oder als äußerer (angeregt durch die „Extero-Sensorik“) „Eindruck“ wahrgenommen.
Der „Eindruck“ wandelt sich durch Sinn- & Bedeutungsgebung des Geistes zu einer „Impression“ bzw. assimiliert sich als „Introjekt“.
Diese „Impression“ / das „Introjekt“ wird mit der Information abgespeicherter „Repräsentanzen“ abgeglichen, die im Nervengeflecht des Leibes & im Geist in Form eines „memorierten“ „Bezugssystem“ von verknüpften InformationsEinheiten (d.i. das subjektive „Weltbild“) assimilierter Introjekte gelagert sind.
Ich will als „Schriftsteller“ den Geist des Rezipienten / der RezipientIn gezielt treffen und in Bewegung bringen & möglichst in seinem Horizont erweitern. Das im „Geist“ gespeicherte „Weltbild“ eines Subjektes besteht aus: Informationen aus dem Inneren des Leibes und Informationen bestimmter Umfeld-Situationen als Aktion & Reaktion des Subjektes (d.i. die „Erfahrung“) und der „Privatlogik“ & „Affektlogik“ der Verknüpfungen der Erfahrungsgehalte.
Die Kunst als „Schriftsteller/In“ / bildnerische/r & musische/r Künstler/In besteht darin das „Oszillieren“ zwischen „Äußerer Welt“ & „Innen Welt“ anzuregen oder gar zu triggern. Der Prozeß des „Oszillierens“ gebiert gemäß der „Privaten Logik“ in der Analyse der aktuell & unmittelbar vorliegenden / vorgefundenen / gesuchten Information in der Begegnung von einem „Ich“ & einem „Du“: eine „Konstruktion“ einer „Neuen Wirklichkeit“ mit veränderten „Horizonten“.
Ein „Subjekt“ reagiert individuell mit „Merk- / Wirk- & Such-Bildern“ auf vorgefundene & vorgestellte Wirklichkeiten, die sie beeinflussen sobald sie auf diese mit IHRER Aufmerksamkeit bezogen sind, d.h. in Relativität treten. Kann ich ein „Oszillieren“ des Leibes anregen, entsteht also ein aktiver Handlungs- & Gestalt-Kreis von Gestalten und Wiedergestalten von „Information“ als „Kennzeichen“ von „FarbForm“ („Figur“) und Qualitäten wahrgenommener „Objekte“ und Vorgänge. Als „Künstler/In“ versuchen wir diesen Prozeß möglichst in unserem Sinne ablaufen zu lassen (unter weitgehendster Berücksichtigung verschiedenster Einflüsse wie GestaltungsMedium, GestaltungsMittel, Präsentation der Gestaltung, etc.).
Eine künstlerische Bemühung kann auch an Ihre Grenzen stoßen, wenn – weniger durch physiochemische Bedingen im Feedbackkreis von Sender-Kanal-Empfänger – als vor allem durch psychophysische Bedingungen: das Erleben & offene wie verdeckte Verhalten eines Subjektes in seiner Flexibilität der Abstimmungs- & KulturLeistungen gehemmt wird. Diese Hemmung drückt sich darin aus, daß ein Subjekt / Objekt in einer Richtung des „Yin & Yang“ (als rekursiver Regel- & Erkenntnis-Prozesses) verhaftet. In diesen Momenten erstickt die Lebendigkeit im Informationsaustausch in Zwang, Vorurteil und unangemessener „Gewalt“ (d.i. ein „Walten“, das eigentlich ein konstruktives Machen in einem Bezugs-&Wirk-Zusammenhang („System“) ist. Es wird zu einer destruktiven Größe in der Wirklichkeitskonstruktion).
Im Verlauf dieser Hemmung wird somit die Information des Objekts meines Geistes und/oder der AußenWelt vergewaltigt. Es entsteht somit „Unwahrheit“, d.h. dem „Wahrgenommenen“ wird der Informationsverarbeitungs-Prozeß in dessen Inhalt / Sujet nicht gerecht. Die enthaltene Information kann nicht im Sinne des Senders wahr genommen werden.
Die Gefahr also bei dem Wahrnehmen eines künstlerischen Objektes (einer „Gestaltung“) besteht darin, daß die Psyche & der Geist eines rezipierenden / wiedergestaltenden Objektes / Subjektes nicht in Schwingung / „ins Oszillieren“ gerät. Der Informationsverarbeitungsprozeß des Subjektes kann dem InformationsGehalt und dem Objekt seiner Selbst / seines Umfeldes nicht gerecht werden. Die Balance der Selbstwertgefühle / der Gerechtigkeit / des homöostatischen Flusses des Ausgleichens und Anpassens / Abstimmens wird ge- / unterbrochen.
Tragisch wird es im Gestaltungs- & WiederGestaltungsProzeß, wenn die lebendige „Autopoiese“ im System abgewürgt wurde, somit bleibt nur aktiv: die „Angepaßtheit“ / das „EingepaßtSein“ an innere Vorstellungen / „Einstellungen“. Diese Fixierung der Haltung / Einstellung eines Subjektes verfälscht die Information des Eindrucks. Die Decodierung der Information des Eindruckes kann nicht der Wahrheit des inneren wie äußeren Objektes gerecht werden.
Somit kann der/die Rezipient/In dem gegenübergestellten „Ding-an-sich“ – in dessen Wesenheit, Erscheinung und Ausdruck – keine Aufmerksamkeit, Gerechtigkeit zu gute kommen lassen. Weder dem „Kunstwerk“ (der musischen-bildnerischen-sprachlichen Gestaltung) noch dem/der Gestalter/In wird begegnet in: Respekt, Awareness, Nächstenliebe, Mitgefühl & notwendiger Weisheit (die sich im „So-Sein-lassen“ in Ehrlichkeit und Toleranz ausdrückt) als Hilfsmittel der Decodierung.
Das Bezugssystem & dessen Teilnehmer/Innen / Teile ist / sind „gestört“ – die Informationsverarbeitung wird „verwirrt“ – Teile / Qualitäten passen in Sinn & Bedeutung nicht zusammen. „Störungen“ und „Verwirrungen“ verhindern / hemmen adäquate Interaktion & Kommunikation und das: inter- wie intrapsychische & soziale verdeckte wie offene Verhalten. Daher sollte bei „Transaktionen“ & „Interaktionen“ das Lösen von „Störungen“ immer Vorrang haben, denn sie erzeugen ein „Rauschen“ in den InformationsKanälen.
Letztlich will ich jedoch aus ganz egoistischen Gründen (siehe: „Liebe Dich selbst – so auch die anderen“; denn die menschliche Entität kann nicht ohne Austausch existieren – schon gar nicht leben! -), daß mein Text wahrgenommen und rezipiert wird. Will ich keine „Störung“ / „Verwirrung“ erzeugen, so gilt es „Höflichkeit“ zu bewahren. Höflichkeit bedeutet: „Achtung vor mir selbst und so vor anderen!“
Die Basis: um andere beachten zu können, ist die Entwicklung / Ausformung von „Selbstachtung“ / „SelbstLiebe“. Dieser Vorgang erst lässt mich den Schritt machen von der inter- & intrapsychischen Dependenz – Contradependenz zur „Inter- / Intra-Dependenz“ in bezug auf Relativitäten der Außen- wie InnenWelt.
und somit gilt es zumindest als kleinsten (oder doch umfassensten!?) Nenner den Kant’schen Imperativ zu akzeptieren: „Verhalte Dich immer so, daß das Tun Deines Geistes bzw. Deiner Taten zur Maxime des inneren / verdeckten und äusseren / offenen Verhaltens für Alle werden könnte“.
Beim „Schreiben“ / bei einer „Bildnerischen Darstellung“ darf ich verallgemeinern / verdichten / konkretisieren / idealisieren! Wenn Ich allerdings aus der Rolle und Position als „Mein-Chairman/Women-Sein“ konsequent die Verantwortung für das entäußerte Produkt meines Geistes / meiner Taten übernehme, muß Ich allerdings auch die mögliche Zustimmung oder Gegenwehr (d.i. „Kritik“) in Kauf nehmen, die mich direkter treffen wird, als wenn ich meine, mich verstecken zu können: hinter „Gott“ / meinem ZitatGeber-XY / „meiner/em Vorgesetzten/In“ / „meinem bürgerliches Gewissen“ / meinen FolterKnecht / dem gesellschaftlichen Usus/Brauch/Tabu / meinem bürgerliches Gesetzbuch / „Den“ 10 Geboten / „Die“ Scharia / meiner gesellschaftlichen & meinen gemeinten familiären Verpflichtetheiten / etc.
Handle ich in in meinem offenen & versteckten Verhalten so, meine ich, daß ich meine Verantwortung für mein Erleben und Tun abschieben / mich entSchulden / meinen „Ablass“ organisieren kann, indem ich das Entäußerte als „wissenschaftlichen Text“ / „Gottes Auftrag“ / „Göttliche Eingebung“ / Verwirrtheit / Vision / etc. etikettiere und ihm „Autorität“ verleihe, der nicht direkt widersprochen werden kann. Ich glaube, mit dieser Entscheidung Verantwortlichkeit von meiner persönlichen Meinung wegradieren zu können. Es stellt einen „gebräuchlichen“ Versuch dar, Verantwortlichkeit auf mehrere Schultern zu verteilen und mich in dem Schein zu wähnen, sich somit weniger angreifbar und haftbar gemacht zu haben.
Schreiben – so wie ich es verstehe – öffnet auf diese Weise das Tor der selbstverantwortlichen und direkten wie „ehrlichen“ Kommunikation und Interaktion. Es schließt die Pforten auf: zur Phantasie / Kreativität / Intution: zum „DU“ – Deinem Nächsten.
Mein Schreiben und der darin intendierte Sinn / die Botschaft soll schließlich: erreichen / berühren / anregen, d.h. das Gegenüber in seiner Lebendigkeit treffen und dessen Bilderwelt / die Repräsentanzen der Innenwelt in Bewegung versetzen und zu eigenen Entwicklungsprozessen anregen. Nicht nur -wie es meist reflexartig geschieht -: zur Abwehr / Abwertung aufzustacheln, um das vermeintlich angegriffene „Ego“ zu verteidigen und glauben zu müssen: unbewußt das „angegriffene“ Selbstwertgefühl / meine „Integrität“ wieder in Balance bringen zu müssen!
Das wäre in meinem Verständnis: „Kunst“ / künstlerisches Schaffen: das „Du“ tritt aus freier Entscheidung mit mir in aktiven Kontakt in dieser gemeinsam geschaffenen Situation der von mir intendierten Relativität und Sinnhaftigkeit wie des Gesichtswinkels und der Position des Wiedergestalters / der WiedergestalterIn. Beide gestalten konkret und differenziert in einem rekursiven Prozeß der Gestaltung und WiederGestaltung einen eigenen „ZeitRaum“ (eine „Situation im Hier-und-Jetzt): diachron und synchron im Fluß der Zeit.
Unser/e Nächste/r in dieser gemeinsamen und synchronen Relativität wird unmittelbar eingebunden: hört – sieht – fühlt Berührung – riecht Kontakt - schmeckt synästhetisch Bedeutung…. Quatsch: synchron ist nur der direkte Kontakt – die unmittelbare Beziehung – die intensive Bindung, d.i. die „Relativität“ in ihrer Bezogenheit und Bedingtheit zum/im Gelesenem in der Situation des Lesens bzw. Hörens in der Situation der Gegenwärtigkeit!!!
Das Lesen / das Betrachten als reproduzierender Akt ist mittelbar: über ein Medium vermittelt, welches das unmittelbar GegenüberSein transzendiert und seine eigenen Qualitäten in die aufgebaute Relativität mit einbringt. Das Geschriebene / das Dargestellte / das Vorgestellte driftet in den Kanal zwischen dem ICH & DU.
Eine plastische / musische / geschriebene Botschaft schenkt Zeit zum Reagieren, entreißt den Inhalt aus der Unmittelbarkeit! Sie lädt ein: zu meditieren / den Gehalt / das Sujet einer Botschaft im eigenen Sinn zu entfalten. Sie beraubt anderseits der Kommunikation & Interaktion die Spontaneität des Diskurses im „Hier&Jetzt“.
Gewalt als eine „waltende“ Macht in einer Relativität zwischen einem „Ich & Du“ wird in ihrer Qualität entschärft: dem „DU“ wird es erleichtert , sich zu- bzw. abzuwenden. Das „Du“ wird auf seine eigene Verantwortung zurück geworfen.
Das vorgefundene bzw. aufgesuchte Objekt wird in seiner Qualität des Anregens / Aufregens / Triggerns dosierbar: ein Buch / eine InternetSeite läßt sich einfach schließen oder kann nach Lust und Laune wieder in den Spiegel der Aufmerksamkeit / Achtsamkeit gerückt werden!
Eine in einem Gestaltungsmittel entäußerte Gestaltung schenkt: „FreiSein“ im Handlungs- & GestaltungsRaum. Als Wiedergestalter bin ich frei, mich zu konfrontieren oder mich zurück zu ziehen. Das Rezipieren hängt nur ab von der Verfügbarkeit des Objektes / des Codes des gemeinsamen Verständnisses und der Freiheit meiner Psyche ohne Furcht / Angst Inhalte / Sujet’s von Kommunikation und Interaktion zu zu lassen.
Ähnliches gilt oben geschriebenes für meine zweite gestalterische Entäusserung in Form von bildnerischen Gestalten: das Photographieren !
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Teil 1: Die REISE nach Innen
Das Anregende für in Symbolen und Zeichen Ausgedrücktes in Form von geschriebenen Sätzen / Worten und in der Darstellung von fotografierten FarbFormKompositionen bringen mir meine „Reisen“ !
Die Reisen führen mich durch / in meine/r Innen- wie AußenWelt.
Reisen entstehen, indem ich „Horizonte“ anpeile – diese in ihrer Begrenztheit überwinde-. Ich überschreite Grenzen meiner eigenen Ängste und kreiere neue Horizonte durch meine Position – Haltung & Einstellung. Glaube – Liebe – Hoffnung erheben mich über die Furcht: Gewonnenes und Kontrolle zu verlieren und schenken mir als „Mensch“ die Freiheit zu leben.
Reisen, das nicht Zweck und Ziel nachhastet sondern um seiner selbst willen Schritte setzen läßt, lädt ein zur Meditation über meine LebensWege / -Weise. In dieser Art zu reisen vollendet sich „LebensKunst“: die Kunst, mein Leben einer aus sich selbst gebierenden Kraft zu überlassen, der „Autopoiese“ lebendiger Systeme.
Erstere Art des Reisens – die Reisen in & durch meine Innenwelt – erfüllt das Sehnen nach Ganzheit / Vollendung, sie vollzieht sich im „Inneren Dschihad“ (dem inneren Streben / den inneren Kampf um die Entfaltung der Grundwerte: Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Mitgefühl & Weisheit, und sich dem Ideal zu nähern: dem „Inneren Dschihad, als Kampf gegen die eigene Unzulänglichkeit (22:52, 49:15)“ – „als Streben, sich der eigenen Essenz zu nähern“).
Es ist ebenfalls eine Reise auf dem Weg des „TAO“, dem Weg des „Universums“, das sich als „Universelles“ / „Archetypisches“ in mir genauso befindet – aufsuchen läßt wie in meiner „Außenwelt“. Es ist der Weg und die Reise im „Einklang“ mit meiner Inneren & Äußeren Natur. Nur gilt es zu lernen, diesen „Klang“ wahr zu nehmen und damit die „Harmonie“ der ewigen „Wandlung“, in der sich der Kosmos seit seinem Beginn befindet und der mich als „Objekt“ des Kosmos lebendig hält. Die „Muster“ des Universums / des Kosmos gestalten mein „Sein“ in Form von „Reflexionen des Ewigen“ und dessen universellen Werten-Normen-Gesetzen mit. Die „Kunst zu Leben“ bedeutet: die universellen und individuellen „Muster“ des „Seins“ in meinem Erleben und Verhalten in Einklang zu bringen.
Es geht um die Entfaltung von „Persönlichkeit“ (siehe meinen Aufsatz: „selfness-freiheit.de“), um die Freiheit und den Mut in Relativitäten sich selbst und damit den Anderen in Kommunikation und Interaktion: tolerant, besonnen, ehrlich, spontan, kreativ & innovativ gegenübertreten zu können. Dabei sollten das Tun einer Persönlichkeit begleiten: Respekt, Aufmerksamkeit, Wachheit & Bewußtheit / Gewahrsam („Awareness“) sich selbst und somit den anderen gegenüber.
Es geht darum, sich nicht nur den eigenen anerkennenswerten Möglichkeiten und Fertigkeiten wie Kompetenzen akzeptierend zu stellen und diese zu verwirklichen, sondern der „Innere Dschihad“ / der „Weg des TAO“ verlangt die Freiheit / die Mühe / die Ausdauer / den Mut: sich des eigenen Widerstandes gegenüber Offenbarung und Wandlung bewußt zu werden und sich in Folge: den eigenen „Schatten“ / „blinden Flecken“ / „psychophysiologischen Dressaten“ / der meist unbewußten Art individueller „Sicherungstendenz“ / den „Minderwertigkeitsgefühlen“ / den spezifischen „Wiederholungszwängen“ / den eigenen universellen & individuellen „tendenziösen Apperzeptions- & Erlebnis-Mustern“ / etc. zu stellen, diese in ihrem Sosein zu akzeptieren und diese letztlich als Teil meines Selbst erleben und vertreten zu können.
Aktive Veränderung von Erleben und sichtbarem Verhalten / Haltungen / Einstellungen / Strebungen / des Wollens ist erst nach obigem Schritt möglich. Es gilt, die zufallende „Irrealität“ und intendierte „Realität“ meines Seins „als zur Welt gewandter Leib“ schätzen und leben zu können und die „Privatlogik“ / „Affektlogik“ in meinem Lebensvollzug erkennen zu wollen. Daraus gebiert sich adäquate Aktion und Reaktion, die auch „nachhaltig“ wirkt.
Es geht auch darum, sich aus der Existenz als ein Teil: der „Leute“ einer anonymen Gesellschaft / Institutionen mit ihrer bewußten wie unbewußten zwanghaften Bindung an deren Regeln, Werten, Normen & Tabus und der Gebundenheit in Lebensängsten in das Leben als „Mensch“ in lebendigen Gemeinschaften / Organisationen zu transzendieren!
Wandlung da, wo Veränderung konstruktiv nötig, Ausdauer da, wo Veränderung zu destruktiv wirken könnte: Geduld & Beharrlichkeit die beständigen Begleiter der „weisen Schildkröte“!
Es gilt, sich selbst als einen lebendigen „Organismus“ zu verwirklichen, der sich als Teil des kosmischen und spirituellen Ganzen versteht und somit „Freiheit von & zu“ lebt in Toleranz, innerer Läuterung und dem Streben nach weitgehendster moralischen Vervollkommnung.
„Mensch-Sein“ besteht darin, daß der/die Einzelne als Individuum sich einer/ihrer immerwährenden Anstrengung um die Entfaltung der „Seele“ unterwirft, um sich nachhaltig & spirituell eingebunden fühlen zu können im Schoß des Kosmos und dessen Gesetzmäßigkeiten.
Die Pflege der Seele betrifft primär „geistige“ In- & Gehalte, die Pflege des biophysischen und psychosozialen Aspektes des Leibes wird gefördert in Anstrengungen, die als „“Wellness“ und „Selfness“ definiert werden. Besonders „Selfness“ bewirkt eine Erweiterung psychosozialer Kompetenzen & Fertigkeiten und die Belastbarkeit des Menschlichen Organismus.
Ich denke, daß das Universum und die mögliche Weise des Seins des Kosmos durch den „Urknall“ in ihren Lauf gebracht wurden. Wesen & Tatsachen des Kosmos wurden zu Teilen des WeltenSpieles / des „göttlichen Spieles“. Ihre Relativitäten folgen universellen & individuellen – letztlich situativen Regeln: den „Mustern“ & „Skriptsätzen“ des „WeltenSpieles“.
In diesem „Weltenspiel“, auf das ein möglicher „Gott“ vom Rand des Kosmos wie in ein Aquarium blickt und das Treiben zu seiner „Ergötzung“ beobachtet, in diesem „WeltenSpiel“ / „Göttlichen Spiel“ ist der „Mensch“ durch seine Geburt dazu verdammt, darauf zu achten, sich nicht zu „entmenschlichen“.
Die übrigen Wesenheiten der Fauna und Flora scheinen in ihrem „So-Sein“ und in den Qualitäten und Funktionen Ihres Erlebens und Verhaltens (ihrer „Psyche“) so eingebunden zu sein, daß sie aus ihrer Rolle und Position im WeltenSpiel nicht herausfallen können und somit beständig ihre „Essenz“ leben.
Das Wesen des Menschen kann sich seiner „Selbst“/ seiner „Essenz“ entfremden. Der „Fluch der Erkenntnis“ (Symbolisiert in den verschiedenen Mythen des „SündenFalles“) kann sich gegen seine Wesenheit wenden, die den Menschen bestimmt, sich tolerant, im Verhalten flexibel, gelenkt durch ein hohes Maß an Intuition verdeckt und offen zu verhalten, um konstruktive und nachhaltige Anpassungs- / Kultur- / Arbeits- & AbstimmungsLeistungen vollbringen zu können. Darin erhält das menschliche Wesen seinen „genetischen Pool“.
Die Entitäten und Wesenheiten der Fauna und Flora scheinen – nach heutigem Wissensstand – ihre „Angepasstheit“ kaum aktiv und willentlich planend beeinflussen zu können: in Extremsituationen übervölkern sie entweder die Welt oder sie sterben aus, verschwinden aus dem Spiel. Letzteres geschieht, falls Teile im homöostatisch wirkenden Regelwerk der „Schöpfung“ von „Natur“ & „Kultur“ in ihrem Wirken gestört oder ausgefallen sind und die „Autopoiese“ lebendiger Systeme und Organismen wie Organisationen wirkungslos geworden ist.
Der Segen & der Fluch: um die “Endlichkeit” des eigenen Lebens und das “Hineingeworfen-Sein” in die Eigenverantwortlichkeit für das eigene Leben prinzipiell wissen zu können, bewirkt oft – wie es mir scheint – eine reflexartige Flucht in eine scheinbare Sicherheit des “Verdrängens” / “Verleugnens” / “Verschiebens” / “Abspaltens” des Wissens um die Möglichkeit, daß wir als Menschen das eigene “Schicksal” / “Kismet” / “Karma” / etc. im gewissen Rahmen mit bestimmen & ein gewisses Maß an “Selbst-, Verantwortung” im WeltenSpiel übernehmen zu können.
Diese Flucht führt zu einer spezifischen Haltung zu den Ereignissen im „LebensSpiel“: der „Angepaßtheit“ (wie bei der Fauna & Flora) / der „Einpassung“ / des „Sich-tod-Stellens“ (im besten Fall in Form einer „Neurose“ – schlimmer: einer „Psychose“ & am verheerendsten, da laviert im organischen Substrat: eine psychosomatische Störung im Gewand einer „Somatose“).
Oft steht die Furcht vor der eigenen „Autonomie“ im Zentrum des Erlebens und Handels eines Individuums / einer Gesellschaft und der damit verbundenen „SelbstVerantwortlichkeit“ sowie einer möglichen ungeschützten Aussetzung: einer „Schuldigkeit“ / „Sündhaftigkeit“.
Die Aussicht auf „HöllenDasein“ / Sünde wurde eingeführt als Steuerungsfunktionen in autoritären Systemstrukturen der Kommunikation und Interaktion in „Gesellschaften“ (ähnlich der Drohung mit dem „Schwarzen Mann“/der „bösen Hexe“), um „Leute“ als Mitglieder der Gesellschaft gefügig zu machen. Sicherlich auch um komplexe soziale Gefüge überhaupt steuerbar zu machen, aber letztlich mit der verheerenden Folge, daß der „Wille“ / das „Streben“: Verantwortung zu übernehmen / Selbständigkeit zu leben / kreativ & innovativ & neugierig auf Unbekanntes / Fremdes zu sein, verkümmert ist.
Der Mut , als „Individuum“ zum Wohle des „Ganzen“ zu agieren und zu reagieren sowie individuelle Fertigkeiten / Kompetenzen für den „Fortschritt“ einer Gemeinschaft frei einzusetzen, versiegte. Es entstanden „Völker“ von Lakaien, die wie „Lemminge“ folgen. Letztlich wurde der „Pool“ von möglichen Innovationen & kreativen Ideen ausgetrocknet, was letztlich wieder dem „Ganzen“ schadet und somit den den Befürwortern „autoritärer Führungsstrukturen“.
Oft ist es weniger die meist unbewußte Furcht: wegen dem Wunsch nach der Verwirklichung individueller Autonomie in einen inneren und äußeren Konflikt zu geraten, die diese „Erstarrung“ der Psycho-Physis anregt, als die Furcht vor der eigenen Courage und Chuzpe: „Macht über sich selbst“ (d.i. „Autorität“) zu gewinnen und zu leben. Es ist auch die Furcht, in eine Auseinandersetzung (einem „Diskurs“) oder gar: Konflikt mit inneren und äußeren Objekten zu gelangen und diesen möglicherweise verlieren zu können, was wiederum die Balance des Selbstwertgefühles und der narzisstischen Stabilität gefährden könnte.
Neben den „Grundformen der Angst“ ist es die „Furcht vor der Freiheit“, welche die Chance des größeren „FreiheitsGrades“ in einem lebendigen Diskurs nicht nutzen läßt, um ursprüngliches „Mensch-Sein“ verwirklichen zu können. Diese Chance zur „Freiheit“ wird verleugnet und abgeschoben. Die Furcht: aus dem Rahmen und der scheinbaren Geborgenheit eines gesellschaftlichen Systems von Relativitäten zu fallen, einen Verlust von gemeinter: „gehabter“ / „besessener“ Relativität erleiden zu müssen. Diese Furcht kann sich zu Angst und Panik steigern, droht „Allein-Sein in Einsamkeit“ und damit eine Vergrößerung der Verantwortlichkeit und einer Verringerung der Möglichkeit ein: „Versagen“ an andere bzw. an die Umstände abschieben zu können.
„Leute“ verlieren sich in Regeln / Werten / Normen, die sie zum Schutz vor ihrer Angst dem Ungewissen gegenüber einführten, um vermeintlich den „Besitz“ ihres „Seins“ verteidigen und hüten zu können. Sie haben die Ahnung von ihrer Potenz als „Mensch“ verloren – gar vergessen. Sie trauen sich kaum „Autonomie“ und schon gar nicht „Autorität“ zu. Sie berufen sich auf statistische Norm, die in all ihren Ausprägungen immer dem entspricht, was „wertfrei“ gemessen wurde, ob es nun für das „Ganze“ wertvoll / fördernd wäre oder nur seinen Wert im „Verhindern“ / „Hemmen“ / „Verneinen“ gebunden hat.
„Leute“ entsprechen bzw. suchen zu entsprechen einer gesellschaftlichen Norm, daher nenne ich diesen Typ von Mensch auch: „Normalo“. Ein Normalo fühlt sich nur in der gemeinschaftlichen Bewegung des Schwarmes / der symbiotischen Relativität / der anonymen „Masse“, in der er seine Individualität & Mitverantwortlichkeit verstecken kann, wohl und sicher. Somit wird der „Normalo“ bestrebt sein, seinen Einflußbereich und seinen Zeitraum als Masse / Gesellschaft zwanghaft zu erweitern, um mehr Bewegungs- & Handlungs-Raum (einem universellen Muster von Lebewesen) einnehmen zu können. Gleichzeitig grenzt sich der Normalo / die Gesellschaft der Normalos ab in – durch statistische Normen / Traditionen / Gewohnheiten – kontrollierbare & überschaubare Bereiche als „Bürger“ eines Staates / eines „Landes“ / Territoriums / etc. Alles Fremde / Ungewohnte / Andersartige wird zur scheinbaren eigenen Sicherheit ausgegrenzt. Hierbei wird die Chance nicht wahrgenommen, daß das Wissen & die Kompetenzen von Unbekanntem / Anderem durchaus förderlich für die Entwicklung des „Ganzen“ sein könnte.
„Leute“ verzichten auf die Chance, die Ihnen der/die „Schöpfer/In“ im „Urknall“ (beim Aufbau der Grundsteine seines/ihres „Aquariums“ / seines/ihres „Göttliches Spiel“; des „Lila“) mit gegeben hatte und „verteufeln“ diese Chance zum Freisein als Fluch der „dunklen Macht“. Sie entfremden sich ihrem „Selbst“, das prinzipiell: neugierig – entdeckungsfreudig – Raum & Zeit ergreifend eingestellt ist. „Seid wie Kinder“ tönt die „Bergpredigt“ auf taube Ohren, wenn Kinder zu früh als Erwachsene ge- & verbraucht wurden.
„Leute“ klammern sich an das, was sie vermeinen zu sehen und zu begreifen und somit glauben: „kontrollieren“ zu können. Sie versuchen die „Welt“ in ihrem Spiel in „Besitz“ zu bekommen, um „Leid“ / Belastung / Angst & Furcht zu vermeiden. Sie verwechseln die Ganzheitlichkeit der „phänomenale Welt“- als die „Selbstmanifestation des Ewigen“- mit „Maya“, der „Schein- & TrugWelt“, aus dieser die „Leute“ in die heile Welt des „Nirwana“ / „Paradies“ / „Walhalla“ /etc. flüchten möchten. Die ScheinWelt des „Maya“ entsteht jedoch aus dem „Strom der Interpretationen“, die der/die Einzelne gelernt hat, um sich seine/ihre „Welt“ zu konstruieren. Die Scheinwelt der Maya ist eine „IdealWelt“.
Die „phänomenale Welt“ ist ein Ganzes, das die gesamte „Realität“ (Wesenheit / Wirklichkeit / Wirksamkeit) umfaßt: also auch die „SchattenSeiten“ & das „Leid“ unseres Daseins. Das „Leid“ ergibt sich aus dem „Samsara“, dem Weltenlauf (dem Welten- bzw. „Göttlichen“ Spiel) und manifestiert sich zwischen Geburt und Tod eines realen Individuums. In diesem Aspekt des Daseins widerfährt das „Leid“ dem Einzelnen, indem es die Lebewesen in die Rolle des „Opfers“ verschlägt. Anderseits entsteht „Leid“, indem sich der/die/das Einzelne wiederfindet im „Zwang“ seiner/ihrer Wünsche, Begierden, Triebe (als „Täter/In“ seines/ihres Lebens).
„Haben“ „Leute“ vermeintlich Kontrolle über das Leid, indem sie sich hinter „Besitz“ von Wissen / Dingen / Fertigkeiten verschanzen, so reduziert sich wider Erwarten nicht der Streß – eine beständige Anspannung und unbewußte LebensAngst aus Vermeiden von Unbill. Der „Glauben an das Haben“ als Grundlage von persönlicher Sicherheit verdrängt den „Glauben an das Sein“. „Ich habe Glück“ / „Ich habe einen Gott“ / Ich habe Gesundheit“ / „Ich besitze ….. „ / etc. wird zur Maxime offenen und verdeckten Verhaltens.
Ebenso wie „Konsum“ (der Glaube ans Haben) erzeugt das „Vermeiden von Leid“ die Sucht nach mehr Kontrolle, denn nun könnte ja das mühselig Erworbene verloren gehen. Leute vergessen, daß Leid wie Lust & Freude Teil unseres Lebensvollzuges ist zwischen Geburt und Tod.
Ein Tiger schlägt & frißt, wenn er Hunger hat, nicht um sich seines Angstgegners zu bemächtigen. Er „ist“ ! Er verwirklicht sein „universelles“ sowie „spezielles“ „Sein“ in seinem Tun. Die „Leute“ „schlagen“ sich um den Besitz von Kontrolle und somit geglaubter „Sicherheit“. „Leute“ vermeinen, im „Haben“ (Fressen) oder im bloßen „Verzicht“ auf „Haben“ Wandlung und Vergänglichkeit in Ihrer Wirksamkeit aufheben & kontrollieren zu können.
„Leute“ verharren anscheinend lieber im eigenen „Leid“ und suchen Halt in der „OpferRolle“ als die Chance wahrzunehmen, in „Liebe“ in ihrer „Transaktion“ / Interaktion & Kommunikation mit dem „DU“ die „Mächtigkeit“ des Systems in seinem Ganzem (dessen Teil sie sind) vergrößern zu wollen. „Liebe“ verdichtet sich im „Haben“: „Ich hab Dich lieb …“, „wir machen alles gemeinsam ….“, u.s.f. bis Tisch und Bett uns scheidet. Das Objekt der Liebe wird zum Besitz erklärt und „Ehegesetze“ regeln den Umgang mit diesem Besitz.
Die Illusion des „Zusammengehörens“ / des „Einander-Habens„ / der „Hörigkeit“ verdrängt die Lebendigkeit des „Liebens“ als einen förderlichen & erweiternden Akt des Mit- / Für- & Zueinander- “Seins“. Das „Sein in Liebe“ wirkt in unterschiedlichen Formen von Relativitäten: dem Kontakt – der Beziehung – der Bindung – der Trennung – dem Verlust. Das „Sein in Liebe“ bindet sich mit unterschiedlicher Intensität ihrer Bindungsenergie. Das „Sein in Liebe“ belebt biophysische-psychische & geistige Abläufe meines Leibes zur Welt.
Im „Haben“ als Einstellung zum Objekt wird Wandlung als gemeinsames „Sich-Entwickeln / -Wachsen“ erstickt unter fixierender Gewohnheit. Offenheit macht Angst, die Chance des Inputs neuer individueller Erfahrungen wird als Bedrohung der vorhandenen Relativität / Symbiose erlebt und damit für die „Balance der Selbstwertgefühle“ im System der Relativität.
In der Einstellung des Habens muß die Spannung & Intensität in der Bindungsenergie durch immer neue Attraktionsobjekte / Sensationen erkauft werden. Sie wird nicht mehr genährt durch den Respekt für und das Zulassen des Anderseins des Partners in dessen jeweiligem Alltag. Die Lebendigkeit in der Relativität wird unter der scheinbaren Sicherheit eines lähmenden Schweigens in Kommunikation und Interaktion nach innen und außen erstickt.
„Leute“ trauen sich die Macht und Freiheit nicht zu, sich der Ungewißheit eines Wandels, der sich als möglicherweise „nicht-linear“ erweisen – also dissipative oder rekursive Sprünge in ein „Ungewisses“ beinhalten könnte, zu stellen. Daher ziehen es „Leute“ vor, Unkontrollierbares & Ungewisses zu vermeiden und verharren lieber aus Furcht vor Freiheit & Autonomie und aufgrund des universellen „TrägheitsGesetzes“ im individuellen Elend, anstatt Autonomie zu wagen und Autorität zu zeigen und sich damit angreifbar zu machen. Durch möglichst geringe Anteilnahme am Leben eines „DU“ versuchen sich „Leute“ so wenig wie möglich Belastungen auszusetzen, die das unter Druck stehende & sich selbst verleugnende & verblendende System zum Platzen bringen könnten.
„Mensch“ weiß um das Ungewisse des Lebens (denn „Gott“ schaut nur zu!). „Mensch“ ist in sein Leben geworfen und muß es bis zu seinem Tod leben. „Mensch“ kann sich nur innerhalb dieses „ZeitRaumes“ bemühen, sein Wesen zu entfalten, Wandlung zuzulassen, um möglichst situationsadäquat zu seinem und dem Besten seines unmittelbaren Umfeldes zu handeln und für „Nachhaltigkeit“ dieses Umfeldes für weitere Generationen seines „Genpools“ zu sorgen. „Mensch“ sollte nicht um „Ablaß“ schielen und nicht glauben, sich seiner Verantwortlichkeit für sich und das Ganze nachhaltig entziehen zu können. Es gibt keine moralische Entlastung durch irgend eine Art: „Jesus“.

Vollkommener Ablaß
„Mensch“ weiß darum, daß er unwiederbringlich Teils des großen Ganzen ist und letztlich ohne den lebendigen Austausch mit den Objekten und Vorgängen des großen Ganzen seines Umfeldes – seiner Welt – seines Kosmos nicht existieren und schon gar nicht sein essentielles Dasein leben kann.
„Mensch“ weiß bewußt, daß er/sie im Weltenspiel seines/ihres individuellen Daseins unausweichlich auf lebendigen Austausch in Kommunikation & Interaktion in Relativitäten angewiesen ist. In seinem Lebensvollzug (seinem „Tao“) ergeben sich beständig: Kontakt & Rückzug / Begegnungen-Verbindungen / Lösungen-Trennungen, Handlungen-Taten, etc. „Mensch“ weiß, daß er/sie durch die Anlage als „Leib“ mit einer Psyche und einem Körper bewegt wird durch: Wünsche- & andere Vorstellungen, Begierden-Triebe, Erinnerungen-Traumata, Abwehr-Sehnsüchte, etc., und daß das psychophysiologische Substrat ihm ermöglicht: zu denken, zu fühlen, zu spüren, wahrzunehmen, zu intuieren und zu memorieren und das auf verschiedenen Stufen der Bewußtheit und des „Gewahrseins“.
„Mensch“ ist sich dessen bewußt, daß er als ein subjektiver „Leib“ zur Welt als dessen übersummativen Eigenschaft im Verlaufe der Individuation, Sozialisation und Enkulturation eine eigene Qualität von „Geist“ entfaltet. Sein „Geist“ ermöglicht ihm/ihr auf der „verdeckten Ebene“ innerer Abläufe gemäß universeller & individueller „Muster“: Planungen-Ziele zu erstellen, Phantasien-Erkennen-Verstehen-Verständnis zu entwickeln, Scheme-Schemata-Konzepte zu Philosophien-Religionen-komplexen Lebenskonstrukten zu entwerfen, über seine Existenz selbst zu sinnieren, ein Metabewußtsein zu erlangen und Wissenschaft zu konzipieren, u.s.f.
„Mensch“ hat sich die „Freiheit des Geistes“ erarbeitet:
a) entweder dieses Angeregtsein-Bewegtsein-Interessiertsein seines Leibes zur Welt als „Gefangenschaft in einem unheilvollen Kreislauf“ zu definieren. In religiösen Wegen / Praktiken versuchen sich Menschen / Leute dann von diesem Getrieben sein zu befreien und sich aus der Polarität von Lust & Leid zu erlösen. Sie tun so, als gehöre all dies nicht zu ihrem ureigensten Lebensvollzug und nicht ursächlich zu ihnen.
b) Oder „Mensch“ lebt bis der Tod ihn vom Leben scheidet: im Bewußtsein seiner Macht im „Hier&Jetzt“, in dem Bewußtsein, daß die Gegenwart nur der augenblickliche Knoten von Vergangenheit und Zukunft ist, der im Zeitraum gleitet und in dem sich das persönliche Leben zu seinem individuellen „Dasein“ sinnvoll bindet: „Es ist wie es ist. Es wird sein, wie es mir gelingt, mein individuelles und gewordenes Sein mit dem universellen Sein des kosmischen Ganzen in Einklang zu bringen im nächsten Moment einer weiteren Situation, die sich zu einem neuen „Hier&Jetzt“ verdichtet.“
Zu seinem „Sein“ als „Mensch“ gehört auch das Streben nach „Vervollkommnung“ seiner „Seele“, die er mit seiner Geburt als individuelle Qualität seiner „Leibhaftigkeit“ als ein Geschenk des kosmischen Ganzen bekommen und ihn von der „Seele“ des Kosmos differenziert hatte. Seine „Einzigartigkeit“ zu leben, ist individuelles „Sein“, das sich ausdifferenziert aus den genetischen Anlagen, den „epigenetischen“ Einflüssen, der „Seele“ als archetypische und familiäre Prägung des Geistes durch verdeckt und offen gelebte Vorbilder / Tabus und der Weitergabe von geistigen Inhalten & Sujets durch Transaktionen auf einer nonverbalen und verbalen Ebene der intrafamliären Interaktion & Kommunikation.
Zur Vervollkommnung seiner Selbst braucht das Individuum die Anregung durch und den Austausch in Konfrontation mit leiblichen und geistigen Objekten und Vorgängen seines Umfeldes, indem sich das Subjekt auf die Welt möglichst unvoreingenommen einläßt, was Erfahrung durch „Liebe“ zu Mut und zum Freisein voraussetzt.
„Vervollkommnung“ bedeutet: in seinem „Sein“ das Individuelle und das Universelle zu einem Ganzen zu integrieren, um konstruktiv und liebevoll zur „Welt“ sein zu können und die eigene Potenz – geistig / psychisch / körperlich – zu verwirklichen und integrativ in Form von „Liebe“ zum Wohle des „Ganzen“ einzusetzen. „Vervollkommnung“ ergibt sich aus dem „Weg im TAO“ bzw. dem „Inneren Dschihad“, mit dem Ziel: der moralischen und persönlichen Integrität.
Das „Sein“ verwirklicht sich und ist wirksam im „Dasein“ je eines/r Einzelnen in seinem/ihrem Lebensvollzug zur Welt und im Wissen um die Begrenztheit, Bezogenheit und Bedingtheit (d.i. „Relativität“) meines Daseins im / zum / vom „Kosmos“, dem möglichen virtuellen „Spielplatz“ eines/r initiativen Gottes/Göttin. Dieses von mir favorisierte Gottes- & Kosmos- & Welt-Bild sieht jegliche Lebewesen mit einem lebendigen Organismus in ihrer „Leibhaftigkeit“ als „Avatare“ in „Gottes Spiel“. Das „Sein“ entäußert sich als & in „Vielheit“ / als & in verschiedene Identitäten im/des „Einen“ der „phänomenalen Welt“.
Individuelle und universale („göttliche“) Werte, Normen & Gesetze / Sinngebungen wirken im und beeinflussen das „Ganze“ des Kosmos, diese sind also sowohl „absolut“ wie „relativ“ und befinden sich in einem fortlaufenden Prozeß der Wandlung. Es gibt nicht: die „Wahrheit“ an sich – sehr wohl aber universelle „Muster“, sondern der/die Einzelne bewahrheiten sich in seinem/ihrem „Sein“ zur Welt in einem „Zeit-Raum“, der durch das Entstehen und den Verfall des Kosmos sowie der eigenen Zeitspanne zwischen Geburt und Tod als Individuum vorgegeben ist und in der mehr oder weniger gelungenen Integration von „individuellen & universellen Mustern“, die Gestaltwerdung mitstrukturieren.
„Leute“ versuchen eine Wahrheit als „Die Wahrheit“ zu definieren und grenzen damit sich ab und aus, um ein Gefühl der Einheit (der Integrität / Intimität / Identität) zu erlangen. „Menschen“ sind aus sich heraus: integer und integrativ, weil ihnen bewußt ist, daß ihre Qualität des „Seins“ als lebendiger Organismus und als geistiges Wesen vom optimalen & freien Fluß des Austausches abhängen. Bei „Leuten“ und Menschen, die sich im Prozeß ihrer Vervollkommnung befinden, beeinträchtigen „psychophysische Dressate“ und „Blinde Flecke“ diesen freien Fluß der Energie im Austausch.
„Menschen“ leben die „Freiheitsgrade“ in der Toleranz des kosmischen Daseins. Sie stellen sich dem Unbehagen / der Angst, die sich aus dem Maß des „Ungewissen“ des Universellen ergeben, und sie zeigen Mut und Freiheit zu leben, d.h. „Menschen“ wollen nicht nur ihre „Existenz“ ab spulen sondern das geschenkte Leben zum Wohle das Ganzen und damit zu ihrem Wohle konstruktiv gestalten. Sie versuchen sich nicht in die Versuchung / die „Maya“ zu flüchten, indem sie einer Definition eines entlastenden Konzeptes von: „Schicksal“ / „Karma“ / „Kismet“ / etc. anhängen. Sie ergeben sich selbstverantwortlich und selbstbewußt dem „Samsara“: dem „WeltenSpiel“ / dem „göttlichen Spiel“ in der Spanne von Werden – Sein – Vergehen des WeltenGanzen und einem Selbst als Individuum.
„Leute“ versuchen den Auswirkungen und Wirkungen im beständigen Zyklus des Seins, dem Kreislauf von Werden-Sein-Vergehen und dem damit verbundenen Leid zu entgehen anstatt das Leid / den Frust / die Beschwerden wie die Lust / Freude / Erfüllung als integrierter Teil des „Seins“ anzuerkennen und zu leben. Sie binden sich an ihre „Blinden Flecke“ und an „Dressate“ und berauben sich dem freien Fluß der Lebensenergie („Libido“). Zu diesen „Dressaten“, die meist unbewußt in der Psyche als Abwehr „peinlicher Inhalte“ verankert sind, gehört das: sich Fixieren in Gewohnheiten und der Furcht vor Wandlung / Verlust & Tod. Sie hängen sich an ihre Interpretation vom „Lebensvollzug“, auch wenn dieses Verhaften mit Neurosen, Psychosen, Somatosen verbunden ist, die letztlich – aus der Sicht des Außenstehenden gesehen – die Lebensqualität verringern und den Reaktions- wie Aktions-Raum einengen.
Hass / Neid / Gier / Eifersucht / Verblendung lassen „Leute“ in die Welt einschleichen, indem sie sich geistig am „Glauben des Habens“ orientieren. Jedoch: lustvolles Gestalten und zielführende Arbeit gehören zum Leben wie das Dulden und Erdulden von „Leid“. Es führt zum „Streß“ / zur „Unleidlichkeit“ / zur „Bösartigkeit“ / zur Abgegrenztheit (nicht zum toleranten DifferenziertSein) zu vermeinen, durch Kontrolle im Sinne einer absoluten Wahrheit eines geistigen individuellen und/oder gesellschaftlichen Mythos das Dasein erträglicher machen zu können. Letzteres führt zum „Äußeren Dschihad“, der als Krieg um die Vormacht geistiger Inhalte / Werte / Normen / Gesetze führt und dazu verführt, seinen Besitz-bzw. Machteinfluß-Bereich auszudehnen (d.h. Zu missionieren in einer scheinbar übergeordneten Idee (siehe: Kreuzzüge, Irankrieg) und dadurch gedeckt Gräuel & Unrecht zu begehen).
Die „Vertreibung aus dem Paradis“ steht symbolisch auch für den Verlust des Gefühls, aufgehoben in einem integrierten Ganzen zu sein und als Teil dieses Ganzen glücklich leben zu können und das, ohne einem Gefühl von „UnwohlSein“ genauso wie im Uterus einer “glücklichen“ Mutter. „Erkenntnis“ / Wissen um etwas wird zum „Fluch“ / als „Geisel“ für die Menschheit erkoren. Erkennen können / einordnen können / differenzieren & integrieren können / deduzieren und induzieren können verlieren als „Essenz“ in der wesentlichen & universellen geistigen Entwicklung zum „Menschen“ ihre Wertigkeit. Diese Kompetenzen & Fertigkeiten des Geistes sollen „esoterischen“ Bünden / Schichten vorbehalten sein, die damit als Macht ihre Sicherheit und ihren Wohlstand absichern & ihren Mangel an körperlicher Macht bzw. Geschicklichkeit kompensieren möchten.
In einer „globalisierten“ und dicht besiedelten Welt wie der Heutigen greifen obige geistesgesellschaftliche Konzepte zu kurz, um ein „nachhaltiges“ Überleben / Existieren & Leben der menschlichen Art & Rasse als Genpool zu gewähren. Jahrhunderte lang versuchten geistige Konstrukte & Mythen dem „Menschen“ so wesentliche & essentielle Eigenschaften & Fertigkeiten, die Teil ihres universellen menschlichen „SoSeins“ sind, abtrainieren zu wollen. Nicht der „Glaube an das Sein“ sondern der „Glaube vom Haben“ verdummt den Menschen zu „Leuten“, indem nicht die Wertigkeit des individuellen Seins („Die MenschenWerte“) offengelegt und allgemein vertreten / verbreitet wurden.
Bloßer Machterhalt, nicht um geistiges Gut zu zum Segen der Menschheit zu verbreiten sondern um erworbenen Besitz in Form von territorialer und Einfluß-Macht zu schützen, pervertierte grundsätzlich menschengerechte & menschenwürdige Grundgedanken & Lebensweisen - siehe z.B. in der „Bergpredigt“: nicht „Haben“ sondern „Sein“ als „Wert-an-sich“ – zu einseitigen Sichtweisen: „Liebe Deinen Nächsten !“ – leise ausgesprochen: „wie Dich selbst“. Nur schien es zu gefährlich für den eigenen Machterhalt, „Leuten“ wirklich und effektiv Liebe zu sich selbst bei zu bringen als Voraussetzung der Gestaltung eines förderlichen und emanzipierenden Miteinander & Solidarität.
Ähnlich passierte es auch dem grundsätzlichen Konzept für ein soziales ZueinanderSein: der „Höflichkeit“ – „Achte den Anderen !“ – leise ausgesprochen: „So Dich selbst“. „Selbstachtung“ gilt in der Habensorientierung als verpönt, „Leute“ ließen sich dann nicht mehr so leicht als: „Humanressource“ verheizen.
Für „Autoritäten“, die den Besitz von Gut & Macht als wichtigsten Lebenssinn für sich definieren, ist ein „Mensch“ mit einem stabilen und gefestigten „Narzißmus“ (Selbstliebe dank einem/r prägnanter/m Selbstbewußtheit & Selbstwert & Selbstbild) nicht so leicht manipulierbar.- also unerwünscht. Denn diese „Persönlichkeit“ lebt aus dem eindeutigen Gefühl einer eigenen & abgegrenzten Identität als „Mensch“ – als ein Individuum eingebettet in seine Heimat. „Persönlichkeit“ verbunden mit einer tiefgreifenden „Awareness“, diese Eigenheiten hat sich dieser „Mensch“ in einem andauernden „Selfness“-Prozeß erarbeitet. Ein solcher „Mensch“ könnte doch zu leicht & schnell die Schwächen des „DU“ erkennen und den Respekt vor der „Autorität“ verlieren und somit nicht mehr so leicht manipulierbar sein, um als Teil einer ungeliebten „Gefolgschaft“ zu existieren.
Endgültig der Erstarrung preisgegeben und einem lebendigen „Sinn“ entfremdet wurden solche konstruktiven Ansätze, indem Riten / Rituale / Tabus aus ihrem Gesamt-Konzept herausgerissen als „Tradition“ verdichtet wurden, indem „man“: Anstand hat, Nächstenliebe hat, Rücksicht hat …….
Der aus dem gemeinsamen Begegnen und dem Umgehen miteinander emergierte Sinn (das „Wozu“) von Handlungs- & Geistes-Konstrukten / -Gestalten,welche die „Balance der Selbstwertgefühle“ aufrecht erhalten sollen, verflüchtigte sich in gelebten Relativitäten aller Art. Entweder man „hat“ sich gesellschaftlich erwünschte Fertigkeiten angeeignet oder man war nicht „In“ und somit ausgeschlossen. Das wiederum erzeugt existentielle Angst, durch diese es sich bestens im Sinne einer Geistes- & MachtHaltung manipulieren & unterdrücken läßt.
Das Ringen um den eigenen Selbstwert begann mit der Aufrüstung der äußerlichen Kennzeichen: dem „Besitz“ und der Verteidigung des „Besitzes“. Das „AndersSein“ (der Essenz eines Individuums: dem Einzigartigen) als Nicht-Besitz von geforderten / erwünschten Fertigkeiten / Eigenheiten / genetischen Kennzeichen / etc. wird zum teils unauslöschlichen Makel (siehe Standes- & Kastenwesen) und zum Kennzeichen des Anders- / Ab- / Ent-artigen (siehe: Philosophie: des 3.Reichs, der Stigmatisierung, der statistischen Norm, u.s.f.). AndersSein macht „vogelfrei“: das Individuum sinkt auf den ungeschützten Rang eines „seelenlosen“ Tieres ohne das essentielle Recht zu sein.
Jedem Lebewesen ist in seiner ganz eigenen Art & Weise das „Nach-außen-gerichtet sein“ (die Extraversion) ebenso essentiell eigen wie die Introversion. Das Oszillieren zwischen beiden Einstellungen ermöglicht, indem sich ein „Gestaltkeis“ zwischen einem angetroffenen / aufgesuchten / vorgefundenen Objekt (einem „DU“) aufbaut & weiterentwickelt: Austausch / Absicherung / Homöostase und damit lebendiges Anpassen & Abstimmen, um die geistigen-psychischen-physischen Lebensfunktionen aufrecht erhalten zu können.
Auf diese Weise wird die „Art“ erhalten, indem ein Individuum in seinem Genpool aktiv & konstruktiv tätig sein kann und das nicht nur, indem das Individuum seine Körperflüssigkeiten mit dem/der „beste/n“ Partner/In austauscht, sondern auch darin, indem das Individuum den Zusammenhalt und das Überleben des Genpools durch kulturelle und soziale Leistungen sowie Arbeitsleistung fördert.